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Warum sich Wordpress nicht als CMS eignet

Do, Jul 3, 2008

Warum sich Wordpress nicht als CMS eignet

Zu den wichtigsten Änderungen die sich durch den neuen Google-Allerhytmus ergeben haben zählt die Gewichtung von Blogs. Das scheint jetzt auch bei den Firmen angekommen zu sein. Es häufen sich die Zahlen von Firmenseiten die auf Wordpress basieren. Die Kunden erhoffen sich neben der leichten Aktualisierung der Website auch einen besseres Ranking bei Google, und argumentieren mit der Häufigkeit von Blogs in den Top-Positionen.

Was dabei oft vergessen wird ist der Aspekt das Google schaut wie oft Publiziert wird. Bei statischen Firmenseiten, die ja keine News darstellen, werden sich nicht so häufig Änderungen ergeben. Google wird daraus schlussfolgern das dieser “Blog” nicht so aktiv ist, und ihn entsprechend abstufen. In vielen Fällen erhalten solche Firmenseiten sogar schlechtere Positionen als sie zum Beispiel mit einer optimierten TYPO3 Lösung erreichen würden.

Also nicht blenden lassen und auf die gute alte Suchmaschinen Optimierung bauen. Wer trotzdem Freude an Blogs hat: Ein gut geführter Corporate BLOG, zusätzlich zur Firmen-Homepage, hat noch nie geschadet :).




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    Geschrieben von Michel Rosinski, Kategorie: Featured, SEO
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    10 Meinungen

    1. Juicy Meint:

      Also ist Wordpress zwar als CMS geeignet, verspricht aber deiner Meinung nach keine besseren Ergebnisse in den SERPs als ein anderes CMS.

    2. Michel Meint:

      Natürlich kann man Wordpress als CMS nutzen, aber aus SEO-Sicht ist WP nicht von Vorteil. Ich würde sogar sagen das es in dieser Beziehung ehr von Nachteil ist.

    3. Jan Meint:

      Hallo Michel, die Theorie, dass Google Blogs gezielt höher oder niedriger bewertet, halte ich für nicht belegbar. Warum sollten sie das auch tun? Sie haben einfach eine lange Liste von Punkten, anhand derer sie eine Website bewerten. Warum sollten sie sich mit unscharfen Kategorien wie “Blog” oder “Forum” überhaupt abgeben? Dass Blogs oftmals gut gelistet sind, liegt an anderen Faktoren. So ist ein CMS wie Wordpress in vielerlei Hinsicht bereits für Suchmaschinen optimiert, weil es auch für die Nutzer optimiert ist. Zudem vernetzen sich Blogs untereinander stark über Verlinkungen, Trackbacks und Pingbacks und Links sind noch immer eine wichtige Währung im Netz. Also ob irgendwer ein CMS nun “Blog” nennt oder nicht, ist für die Suchmaschinenoptimierung generell irrelevant. Dass Wordpress bei Google schlecht abschneidet, kann ich nicht erkennen. Wenn Du das belegen kannst, dann bin ich da gern für neue Infos offen.

    4. Michel Meint:

      Hallo Jan

      danke für Deine Meinung. Sicher hat du Recht. Ich habe in diesem Artikel versucht aus der Sicht des Kunden zu schreiben. Meine Erfahrung (Ich arbeite in einer Web-Agentur) in den Gesprächen mit Kunden ist, das diese gezielt nach WP als CMS fragen weil sie feststellen das viele Blogs vorne auftauchen. Natürlich bewertet Google nach den von Dir genannten Faktoren.

      Aber meine Erfahrung zeigt auch das scheinbar Blogs einen “Bonus” haben. Ich würde gern als Beispiel diesen Blog nennen. Intensiv schreibe ich seit dem 18.06.08. Also noch nicht lange. Auch habe ich in der kurzen Zeit kaum relevante Backlinks. Trotzdem lande ich mit vielen Keywords spontan direkt nach dem Posten auf den Top-Plätzen bei Google.

      Weithin ist auffällig, das Blogs in denen nicht viel passiert wieder abgestuft werden. Um in meinen Beispiel zu bleiben, ich habe mit diesem Blog natürlich schon vor ein paar Monaten Experimentiert, dann fehlte mir aber die Zeit. Am Anfang hatte ich die erwähnten TOP Platzierungen, bin aber als ich nichts mehr gepostet habe, schnell im Ranking gefallen.

      Ich will hier keine Gesetzte in Stein hämmern, aber das waren halt so meine Beobachtungen… Vielleicht gibt es ja noch mehr Meinungen und Hinweise zu diesem Thema, ich finde das ziemlich spannend und bin für einen Austausch immer zu haben.

      LG
      Michel

    5. Jan Meint:

      Hi Michel, dass Dein Blog von Google gemocht wird, hat mit einer ganzen Reihe von Faktoren zu tun – beispielsweise: relativ sauberer, korrekter Quelltext, Überschriften werden korrekt als h2 ausgezeichnet, die Überschrift taucht auch als Title und als Pfad wieder auf. Das sind nur einige Beispiele. Dass es ein Blog ist, ist Google meiner Meinung nach schnurz. Aber es liefert von Natur aus die relevanten Informationen semantisch korrekt ausgezeichnet an den wichtigen Stellen – also das, was anderen Content Management Systemen oft erst nachträglich beigebracht werden muss. Auch dass eine Seite wieder absackt, wenn sie nicht aktualisiert wird, kannst Du bei vielen Seiten beobachten, egal auf welche Weise sie erstellt und aktualisiert wird. Das ist keine Spezialität von Blogs.

      Eins ist aber auf jeden Fall richtig: Eine Seite landet nicht automatisch vorn, nur weil ich WordPress benutze. Das würde ich sofort unterschreiben. Du hast mit WordPress aber trotzdem eine ziemlich gute Grundlage. Da ich auch viele Jahre bei einer Web-Agentur gearbeitet habe, kann ich mir Deine Situation gut vorstellen :-) Was man den Kunden eben beibringen muss: Ein Blog ist keine automatische Geheimwaffe, um erfolgreich zu sein. Man muss es auch einzusetzen wissen… So wie man mit einem Porsche nicht automatisch schneller am Ziel ist, so lange man nicht Autofahren kann ;-)

    6. KonWe Meint:

      Ich denke das viele WP wegen der Ping-Funktion gern nutzen wollen. Wird ein Beitrag verfasst kann dieser mittels Ping innerhalb von 1 Stunde im Index bei google zu finden sein. Dies ist (so meiner Erfahrung) für viele ein wichtiger Grund sich auf WP festzulegen.

    7. Michel Meint:

      Im Blog von techdivision habe ich noch folgenden Hinweis gefunden:

      “Es scheint so zu sein, dass der Aktualität von Themen und Beiträge sowie der Aktualisierungsfrequenz mehr Gewicht verliehen wurde. Dadurch profitieren gerade Blogs, die regelmäßig aktualisiert und mit aktuellen News gefüttert werden.”

      http://blog.techdivision.com/algorithmusanderungen-bei-google/

    8. Rudi Meint:

      Solche Dinge zu behaupten bedarf einer gehörigen Menge freien Herumdenkens. Wie Google sein Ranking betreibt ist wohl eines der grössten Geheimnisse des Internets. Ich täte diesem Bericht einen neuen Titel verleihen “Meine Vermutungen bezüglich des Rankings von WP-Websiten im Vergleich mit nicht-WP webseiten wie etwa TYPO3″. Den Schreibstill würde ich dementsprechend anpassen und vermehrt auf “könnte vorstellen” und “vermutlich” zurückgreifen. Aber du hast sicher eine gute Nase bezüglich deiner Findungen: Oft haftet an solchen Gedanken eine Prise Wahrheit - aber gleich Schlüsse zu ziehen ist schon ziemlich übereifrig. So, nun vergleiche ich einmal TYPO3 mit WP: WP ist schon fertig konfiguriert und wird verwendet und von google indexiert da ist TYPO3 noch nicht einmal fertig hochgeladen. TYPO zu verwenden macht gemäss meiner Erfahrung nur Sinn wenn eine Agentur mit gut geführten Programmieren dahintersteckt, ansonsten hat man das Problem der Abhängigkeit von TYPOMolochen. WP hingegen ist kinderleicht zu bedienen, verfügt über eine Internationale Entwicklergemeinschaft die tausende von Plugins geschaffen hat und unendlich viele Themes, die einfach mit ein paar Mausklicks von jedermann und jederfrau installiert werden können, also auch von den dinosauriern auf der Teppichetage und ihren Sekretärinnen. Ich finde es gut, dass man den “Programmierern” die Macht wegnimmt, indem man Communitytools zum Einsatz bringt. Es könnte auch den Untergang der Scheusslichen TYPO-Software beschleunigen.

    9. Michel Meint:

      Hallo Rudi

      Danke für die Tipps. Das schöne an der Blogosphere ist ja das jeder seine Erfahrungen und Gedanken frei beschreiben kann. Das was ich hier beschreibe ist nichts neues, man braucht nur 1 und 1 zusammen zählen wenn man sich etwas mit intensiver mit dem Ranking beschäftigt. Wie man mit dieser Feststellung umgeht bleibt dann jeden selbst überlassen. Das schöne ist, das man darüber diskutieren kann und somit dann auch zu neuen Erkenntnissen kommt.

      Der Artikel bezieht sich nur auf das Ranking. Es ist kein Vergleich zwischen den verschiedenen Systemen. Jedoch sollte man schon einen Gedanken an die Tatsache verschwenden das sich WP “Blog-Software” nennt und T3 “CMS”. Das ist ein sehr gravierender Unterschied, und hat nicht wirklich viel miteinander zu tun - zu recht.

      Ich nutze WP ja selber für mein Blog ;). Am Rande bemerkt lässt sich TYPO3 sehr gut anpassen, sowohl im Backend-Design als auch in der Benutzerfreundlichkeit. Man kann Elemente frei auf die Bedürfnisse des Benutzers abstimmen. Die Vorteile die Sie für WP aufzeigen treffen genauso auf TYPO3 zu. In der Zeit wo sie noch Plugins suchen, habe ich eine individuelle Lösung für den Kunden gebaut - die dauerhaft bestand hat, und keinerlei Abhängigkeit darstellt. Generell sollten sie mit einer Agentur zusammen arbeiten und nicht von ihr “abhängig” sein.

      Ich finde es auch gut das die Tools einfacher werden und somit einer größeren Masse zur Verfügung stehen. Aber ich denke nicht das es hier um eine “Entmachtung” gehen sollte. Das bestimmte Menschen Experten auf einem Gebiet sind hat seinen Grund und ist auch dringend erforderlich. Bei Programmieren geht es nicht um Macht, sondern darum Dinge auf Individuelle Anforderungen abzustimmen, um Prozesse zu Optimieren. Denn ohne dieses Wissen (und die Menschen) würden auch Tools wie Wordpress, TYPO3 und ihr Betriebssystem nicht zur Verfügung stehen.

    10. Auyana Meint:

      Das Wordpress nicht besser bzgl. SERPs als andere CMS ist kann ich bestätigen. Jedoch hat man die Möglichkeit durch kleine Änderungen am Quellcode dieses suchmaschinenfreundlicher zu gestalten. Erst nach diesen Änderungen habe ich gute Ergebnisse erzielen können. Einfach danach googlen.

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